Einer dieser leeren Tage

Gebt mir ein Messer. Ich weiß zwar noch nicht wozu, aber irgendwas werde ich zerschneiden, mit blossen Händen. Ich werde in Schuld baden. 

Ich will Blut sehen, Knochen, vielleicht auch nur ein Stück Seele, die  sich leerbluten kann.

 

Ich will den Blick im Spiegel wiedersehen, in meinen Augenwinkeln, dies Funkeln, diese Gewissheit. Ich will spüren wie die Dunkelheit in mir überhand nimmt, die dunkle Welle herannaht.

 

Clash. Dirty Cash.

 

Lass mich käuflich sein!

Hey, ruf mich an, mach mir ein  Angebot, dass ich nicht ausschlagen kann.

Ich töte die Weihnachtsfrau für dich, ich erschiesse die Sterne im Himmel, damit sie runterfallen, ich lasse die Tische tanzen und ich schenke allen Freunden einen Strick.

Hey, trink mit mir, die Nacht ist lang, und ich hab so verdammt Verlangen nach Leben. Mach mir ein Angebot dass ich nicht ablehnen kann.

 

Lass mich Whiskey von deiner Haut trinken, genüsslich jeden Tropfen ablecken, Eis in den Augen, während die Hitze zwischen uns die Luft verbrennt und die Zigarette davor sicherlich kürzer ist als jene danach

 

Dann leg ich Dir ein paar Scheine hin. War nett Kleiner. Kauf Dir ein neues Hemd. Schwarz. Old School.

 

Wir sehen später weiter.

 

Filmgleich fällt der Nebel vor der Tür über mich rum, ich biege ab.

Die Klinge schärfer als zuvor, der Blick kälter.

Ich bin vorbereitet.

 

Ich habe mich an Deiner Unschuld aufgegeilt.

 

Trau Dich! wenn Du kannst.

 

 

21.12.07 22:26, kommentieren

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