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Ach mein Mädchen, komm endlich zur Ruhe.

Du weißt dass es richtig so ist, dass es sich so anfühlen muss. Was tut Dir gerade weh? Doch nur dass du dachtest es müsste anders sein, weil du dachtest du wärst anders geworden.

Bist Du nicht, betrüg Dich doch nicht selbst so leicht, Du weißt doch selbst wie das ist, mit dir und den Gefühlen, den Erinnerungen, und den Fehlern, die man immer wieder machen würde.

 

Du weißt doch selbst wie oft Du nach dem einfachen Weg, dem glitzernden Bonbon gegriffen hast, statt an den liebevoll gebackenen Glückskeks zu denken, der zuhause in der Schublade lag.

 

Ja, ich weiß, Du hättest Dir gewünscht damals zu wissen, was Du jetzt weißt. Aber vor dem Hintergrund was Du heute weißt, wie kannst Du traurig sein? Wie kannst Du Dich von etwas berühren lassen, dass nur dem natürlichen Fluß der Dinge entspricht.

 

And though you're still with me, i'm alone, all alone.

Ich werde deine Tränen trocknen, also bitte halte Dich an deine Worte und Deine Verpflichtungen. Lass andere ihre eigenen Fehler machen, sie werden schon wiederkommen wenn sie Trost brauchen, und wenn sie es nicht tun, waren sie nie da.

 

Wie wir es auch nicht wirklich sind.

Für niemanden.

 

Und gib zu, Du geniesst den kleinen Schmerz der Freiheit, der mit jedem Stich zu mehr Schweigen führt.

Wir reden viel - doch wir sagen nichts.

 

Es ist erholsam, dass niemand den Unterschied bemerkt.

 

Und nun geh schlafen, dein Körper kämpft, und dein Geist hat nicht die Kraft ihn zu besiegen.

Ich bin bei Dir und halte Dich fest.

 

Du bist niemals allein, nur einsam, und auch das ist nur eine Illusion, die am Ende zu Grabe getragen wird.

Denk an die Unspoken Arbeit im Sonnenschatten.

 

Es war eine warme Zeit, Du musst sie nicht festhalten, nur wissen wie Du warst, damit Du weißt wie Du bist.

Schliesse die Augen, damit der Spiegel Dich sieht!

[eis][stein] im Blick. versunken, gibt es kein Zurück

2.11.06 23:19, kommentieren